Strukturelle Anomalien der Gliedmaßen des Kindes

Strukturelle Anomalien der Gliedmaßen und Fußstellung bei Kindern: Was ist normal?

Es gibt viele Wachstumsphasen bei Kindern, in denen die Fußstellung ungewöhnlich erscheinen mag, aber oft Teil der normalen Entwicklung ist. Im Folgenden finden Sie eine grobe Beschreibung der häufigsten Fälle. Am besten lässt man die endgültige Beurteilung, ob die Fußstellung des Kindes normal oder ungewöhnlich ist, immer von einem Arzt vornehmen.

Fuß- und Gehpositionen

  • Plattfüße und nach innen gedrehte Füße: Diese Beschwerden sind bei Kindern in der Regel harmlos und heilen oft von selbst. Ist der Fuß beweglich und schmerzfrei, ist eine Behandlung meist nicht nötig. In seltenen Fällen kann jedoch eine Behandlung erforderlich sein.

  • Gehen mit nach innen oder außen gedrehten Zehen: Dies ist sehr häufig und beruht meist auf der natürlichen Veränderung der Hüftposition im Laufe des kindlichen Wachstums. Es bedarf keiner besonderen Behandlung.

  • Überlappende Zehen: Häufig wird dies durch eine Verkürzung der Sehnen verursacht. Es handelt sich dabei in der Regel nur um ein ästhetisches Problem, das die Bewegungsfähigkeit des Kindes nicht beeinträchtigt.

Kniepositionen (Hüft- und Kniebeugen)

  • Westlichkeit: Typisch bei Säuglingen und Kleinkindern.

  • Zangenknie: Am häufigsten im Alter von etwa 3 Jahren.

  • Wann sollte man einen Arzt aufsuchen? Wenn die Kniestellung eindeutig einseitig ist (nur ein Bein betroffen ist), verschlimmert sich das Problem mit zunehmendem Alter oder ist sehr schwerwiegend.

Angeborene Fehlbildungen

  • Klumpfuß: Die Diagnose wird in der Regel bei der Geburt gestellt. Die Behandlung erfolgt in spezialisierter medizinischer Versorgung, meist mit einer Reihe von Gipsverbänden und Spezialschuhen.

  • Klumpfuß oder Klumpfuß: Die Notwendigkeit einer Behandlung bei Verwachsungen von Fingern und Zehen wird stets individuell beurteilt. Im Falle von Fingern ist eine operative Behandlung häufiger, um die Funktionsfähigkeit zu erhalten.

Beinlängenunterschied

  • Geringfügige Unterschiede: Ein Beinlängenunterschied von weniger als 2 cm ist sehr häufig und oft völlig harmlos.

  • Wesentliche Unterschiede: Beträgt der Höhenunterschied mehr als 2 cm, kann dies zu Haltungsproblemen und Lahmheit führen. In solchen Fällen wird das Kind zur Untersuchung und Behandlungsplanung an einen Spezialisten überwiesen.

Artikel der Gesundheitsbibliothek über strukturelle Anomalien der kindlichen Gliedmaßen

https://www.terveyskirjasto.fi/tju00140