Plötzliche Bauchschmerzen bei einem Kind
Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Notaufnahme bei Kindern. Meist handelt es sich um eine harmlose Erkrankung wie einen Magen-Darm-Infekt oder Verstopfung. Es ist jedoch wichtig, Situationen zu erkennen, die eine sofortige ärztliche Behandlung oder einen operativen Eingriff erfordern.
1. Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Wenden Sie sich an einen Arzt oder begeben Sie sich in die Notaufnahme, wenn Ihr Kind eines der folgenden Symptome aufweist:
Die Schmerzen sind heftig. und der Allgemeinzustand des Kindes ist schlecht.
Der Schmerz wird lokalisiert. bis zu einem bestimmten Punkt (insbesondere dem rechten Unterbauch).
Die Bauchdecken fühlen sich hart an oder der Magen ist sehr berührungsempfindlich.
Kind erbricht grünes (Galle) oder der Stuhl ist blutig.
Zu den Schmerzen gehört hohes Fieber. oder starke Erschöpfung.
Das Kind kann nicht springen. oder die Bewegung aufgrund von Schmerzen erschwert ist (dies kann auf eine Reizung des Bauchfells hinweisen).
Ein Junge leidet unter Hodenschmerzen und Bauchschmerzen. (Möglichkeit einer Hodentorsion).
2. Häufige Ursachen nach Alter
Die Ursachen von Magenschmerzen variieren je nach Alter des Kindes:
Babys (unter 2 Jahren): * Intussuszeption: Die Schmerzen treten in Episoden auf, das Kind kann zeitweise schmerzfrei sein.
Eingeklemmter Leistenbruch: Untersuchen Sie die Leistengegend auf Blasen.
Hiatusstenose: Heftiges, strahlartiges Erbrechen bei einem 3–6 Wochen alten Säugling.
Kinder im Vorschul- und Schulalter (3–12 Jahre):
Appendizitis: Die häufigste Ursache, die einen operativen Eingriff erfordert. Die Schmerzen beginnen oft im Bereich des Bauchnabels und wandern nach unten rechts.
Entzündung der Darmlymphknoten: Es kann in Kombination mit einer Grippe einer Blinddarmentzündung ähneln.
Jugendliche (über 12 Jahre):
Blinddarmentzündungen sind immer noch häufig.
Bei Mädchen sollten auch Eierstockprobleme (z. B. Zysten oder Torsion) in Betracht gezogen werden.
3. Was passiert beim Arzt?
Forschung: Der Arzt tastet den Bauch des Kindes ab und untersucht dessen Allgemeinzustand. Die Schmerzbehandlung vor der Untersuchung ist unbedenklich – sie beeinträchtigt nicht die Verfälschung wichtiger Befunde und erleichtert die Untersuchung.
Labortests: Üblicherweise werden Bluttests durchgeführt, um auf Entzündungen (CRP, weiße Blutkörperchen) zu prüfen, und es wird eine Urinprobe entnommen.
Bildgebung: Die primäre Studie an Kindern ist Ultraschalluntersuchung. Computertomographie (CT) wird bei Kindern aufgrund der hohen Strahlenbelastung vermieden.
4. Häusliche Pflege und Überwachung
Wenn der Arzt feststellt, dass die Erkrankung keine Operation erfordert:
Die Entwicklung der Symptome wird zu Hause überwacht: Wenn sich die Schmerzen verschlimmern, den Ort wechseln oder das Kind Fieber entwickelt, sollte eine erneute Untersuchung erfolgen.
Schmerzmittel: Sie können Ihrem Kind Schmerzmittel (z. B. Paracetamol) nach Anweisung verabreichen.
Essen: Bei Verdacht auf eine Erkrankung, die einen chirurgischen Eingriff erfordert (z. B. Blinddarmentzündung), sollten Sie Ihr Kind regelmäßig untersuchen lassen. ohne Nahrung (Keine Speisen oder Getränke) bis zur Untersuchung durch einen Arzt.
Duodezim-Artikel